Aus der Leiharbeit in die Ausbildung zur staatlich geprüften Altenpflegerin

Hallo es weht ein neuer Wind auf dem Caritas-Azubiblog. Ich schreibe heute einen Beitrag, wie ich als Pflegehelferin einer Leasingfirma zur Ausbildung als Altenpflegerin bei der Caritas Altenhilfe kam.

Neu im Blogger-Team der Caritas-Pflegeazubis

Mein Name ist Nicole Libis ich bin eine von 22 Schülern aus dem AP16, dem Altenpflege-Vollzeitkurs, der im Oktober 2016 an der Edith-Stein-Schule gestartet ist. Mein Alter, ja…wie wir an den Berichten weiterer Mitschüler und Autoren dieses Blogs sehen, ist das fast nicht mehr so unüblich für eine Ausbildung in der Altenpflege: Ich werde im Sommer schon 43 Jahre alt. Ich bin verheiratet und habe zwei Töchter 21 und 20 Jahre. Warum ich erst jetzt die Altenpflege Ausbildung mache hat zwei Gründe:

1. Ich habe mich in meinen 20ern für die Familie entschieden und
2. Habe ich es mir zuvor nicht zugetraut noch mal in eine Ausbildung zu starten.

Persönliche Reife und Wunsch nach Weiterqualifizierung in der Altenpflege

Warum dann doch und ausgerechnet Altenpflege? Ganz einfach: Ich arbeite schon seit über 17 Jahren als Leasingkraft in Teilzeit als „Pflegehelferin“, das heißt ich wurde gebucht wenn Not an Pflegekräften war, in verschiedenen Häusern von unterschiedlichen Trägern und habe vieles gesehen und erlebt. Ob in der stationären oder in der ambulanten Pflege,  meine Patienten waren mal jünger und älter. Doch wo ich mich gebraucht und wirklich aufgehoben gefühlt habe war bei den Senioren. Während eines längeren Einsatzes bei der Caritas-Sozialstation Tegel im August 2016 habe ich dort mal nebenbei erwähnt, dass ich es doch schade finde, keine Ausbildung zur Altenpflegefachkraft gemacht zu haben. Dass ich trotz meiner längeren Berufserfahrung an meinem Gehaltsmaximum angekommen bin und trotzdem noch Unterstützung vom Amt bekomme – das ist eine Situation, die sicherlich viele Pflegehilfskräfte in Teilzeit kennen. Dies hörte meine heutige Pflegedienstleitung und meinte, ich soll sofort eine Bewerbung schreiben, sie würde mich gerne zur Altenpflegefachkraft ausbilden. Ich hätte, mir im Traum nicht gedacht dass ich schon zwei Monate später die Schulbank drücken würde! Nun bin ich schon im 2. Ausbildungsjahr und bereue diese Entscheidung keine einzige Minute. Es war der richtige Zeitpunkt für mich – man ist nie zu alt zur Schule zu gehen!

An meinem Beispiel sieht man deutlich, dass es gar nicht so verkerht ist mit mehr Reife an eine Weiterqualifikation zu denken. Es war mein eigener Wunsch, ich habe die Erfahrung in der Pflege und weiß, worauf ich mich einlasse. Ich kenne die Abläufe in der Caritas und habe ausreichend Zeit und Muße, um mich meiner schulischen Aufgaben zu stellen.

Schultüte zum Ausbildungsbeginn
Die Schultüte die meine Tochter für meinen Ausbildungsbeginn gebastelt hat.

 

Geht es Dir ähnlich wie mir und Du denkst über eine Ausbildung in der Altenpflege nach? Du möchtest Dir Perspektiven erschließen und Dich auch finanziell noch entwickeln? Dann informiere Dich doch über eine Ausbildung bei der Caritas Altenhilfe. Du kannst Dich auch direkt online auf einen Ausbildungsplatz bewerben.

 

libisding

About libisding

Mein Name ist Nicole ich bin eine Schülerin aus dem AP16 Altenpflege- Vollzeitkurs der 10/ 2016 in der Edith- Stein- Schule gestartete ist.Ich werde im Sommer schon 43 Jahre. Ich bin verheiratet und habe zwei Töchter 21 und 20 Jahre.

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