Die richtige Arbeitskleidung

Das A und O: Der richtige Schuh

Das A und O für einen Altenpfleger sind die richtigen Schuhe. Das hat uns im ersten Ausbildungsjahr unsere gute Frau Jonczik schon gesagt.

Viele in der Pflege tragen diese Crogs – Krankenschwestern sowie Altenpfleger. Aber diese sind auf Dauer nicht gut für den Rücken und für die Füße. Sie mögen ja bequem sein, doch wenn man sechs bis acht Stunden am Tag darauf unterwegs ist, ist das nicht mehr so gut. Wir müssen auf unsere Gesundheit achten! – Nicht nur mit rückenschonendem Arbeiten, nein, es fängt schon bei den Schuhen an. Der Schuh sollte eine gute Laufsohle haben. Denn das tun wir ja genau den ganzen Tag: Laufen. Der Schuh sollte den Fuß gut stützen, so dass wir nicht umknicken können. Er sollte sowohl atmungsaktiv sein und wasserabweisend, jeder von uns hat schonmal jemanden geduscht und danach nasse Füße gehabt. Im Sommer ist das nicht ganz so schlimm da trocknet es schnell wieder, aber im Winter können einem auch bei der ganzen Lauferei schnell die Füße frieren. Und dann ist die Erkältung nicht mehr weit. Also: Auch, wenn ihr eure Crogs liebt, lasst sie zu Hause und kauft euch ein bis zwei paar gute Schuhe – für euch und eure Gesundheit.

Und an dieser Stelle stellt sich mir eine klitze kleine Frage: Warum gibt es bei der Caritas keine Arbeitskleidung? Ich verstehe das man einerseits sagt, man will die Individualität der Mitarbeiter stärken oder auch das die Bewohner sich vielleicht wohler fühlen, wenn wir nicht wie Krankenschwestern aussehen. Aber es gibt so schöne Arbeitskleidung die überhaupt nicht nach Krankenhaus aussieht. Ich persönlich finde, es macht mehr her, wenn wir Arbeitskleidung tragen würden. Es würde das Haus aufwerten. Es sieht viel professioneller und ordentlicher aus, wenn alle dasselbe tragen. Also liebe Caritas: Ihr seit so ein großes Unternehmen und ich habe schon kleinere Unternehmen gesehen bei denen es Arbeitskleidung gibt. Überlegt euch das noch mal. Es würde uns Mitarbeitern das Leben auch ein wenig leichter machen, also mir jedenfalls. Ich weiß immer nicht was ich anziehen soll, ob etwas zu Bund ist oder ob das Bild auf meinem T-Shirt vielleicht unpassend ist und hätte gerne einen Lösungsvorsachlag dafür. 🙂

evahenze

About evahenze

Ich bin in die Pflege gegangen um den Menschen so gut ich kann zu helfen und ihre letzten Tage so schön und angenehm wie möglich zu machen.

5 Kommentare

  1. Ich arbeite auch in der Pflege in einem Altenheim. Die meisten von uns tragen schöne bunte Kasaks , auch mal in weiß. Wir haben aber eine Kollegin die zwar mit weißer Hose zur Arbeit kommt, aber in einer sehr engen. Und die Shirts die sie darauf anzieht sind ebenfalls hauteng. Die trägt sie in der Hose . Natürlich mit Ausschnitt. Sie ist über 50 Jahre alt , hat einen großen Busen. Sieht sexy aus in dem Outfit. Aber das ist doch nichts für ein Altenheim finde ich! Wieso sagt da keiner was?

  2. Die passende Arbeitskleidung ist meiner Meinung nach enorm wichtig. Es ist egal in welcher Branche man arbeitet, die passende Kleidung hat etwas mit Präsentation des Unternehmens und natürlich auch der Funktionalität zu tun. Natürlich müssen nicht gleich alle uniformiert rumlaufen, aber eine gewisse Einheitlichkeit sollte bewahrt werden.

  3. Die richtige Arbeitskleidung zu verwenden ist sehr wichtig. Je nach Bereich in dem man arbeitet. Manch einer arbeitet auf der Baustelle und benötigt daher Kleidung die ihn möglichst vor Verletzungen schützt. Andererseits müssen Ärzte, Krankenschwester und Pfleger leicht, flexibel und erkenntlich gekleidet sein. Wie Sie sagen, lässt Arbeitskleidung auch die Arbeitsstelle professioneller wirken und wertet es nicht nur optisch auf. Es verschafft auch nämlich auch mehr Wohlbefinden bei den Kunden/Patienten, da diese sich aufgehobener fühlen.

  4. Liebe Eva, Du hast das Thema neu in die Diskussion gebracht. Die Sichtweise, den Pflegekräften durch die Nutzung eigener Kleidung Individualität zu ermöglichen und einen optischen Krankenhauscharakter zu vermeiden, darf ruhig mal wieder diskutiert und neu überlegt werden, da die von Dir genannten Punkte ebenso berechtigt sind. Das Thema steht auf der Agenda. Allerdings ist es da auch nicht einsam. Mal abwarten, welchen Lösungsvorschlag Du erhalten wirst. Danke für den Impuls!

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